Fitness: All Inclusive Fitness kauft Fit Star – Konsolidierung der Ketten
München. Im wachsenden deutschen Fitnessmarkt entstehen immer größere Studioketten. Aktuell übernimmt jetzt der nach Mitgliedern fünftgrößte deutsche Anbieter All Inclusive Fitness den Konkurrenten Fit Star. „Wir wollen aggressiv weiterwachsen und bis 2028 mit einer Million Kunden zu den drei größten Anbietern in Deutschland gehören“, sagte All-Inclusive-Fitness-CEO Stephan Schulan dem Handelsblatt.
Durch den Zusammenschluss entsteht eine Kette mit 160 Studios, 610.000 Mitgliedern und 2750 Beschäftigten. Mehrheitsgesellschafter der Gruppe ist die Nord Holding. In den kommenden drei Jahren will All Inclusive Fitness die Zahl der Anlagen auf 250 steigern, vor allem durch weitere Übernahmen.
Die Fitnessbranche gilt seit vielen Jahren als stabiler Wachstumsmarkt. Ausnahme ist die Krise in der Coronazeit: Die Studios mussten vorübergehend schließen, die Zahl der Mitglieder sank zwischenzeitlich um 20 Prozent. Der Umsatz ging um die Hälfte zurück.
Doch hat die Branche den Einbruch wieder überwunden. „Nach Corona waren die Leute froh, wieder andere Menschen zu treffen“, sagt Fit-Star-Geschäftsführer Markus Giegold. Studios hätten auch eine soziale Funktion: „Da geht es nicht nur darum, den Körper zu stärken.“