1. Startseite
  2. Technologie
  3. Künstliche Intelligenz
  4. Autonome Autos: Toyota und Waymo planen selbstfahrende Autos für Privatleute

Autonome AutosToyota und Waymo planen selbstfahrende Autos für Privatleute

Die Robotaxis der Google-Schwester Waymo absolvieren mittlerweile mehr als 250.000 bezahlte Fahrten pro Woche. Nun soll die Technik auch in normale Autos einziehen. 30.04.2025 - 05:26 Uhr Artikel anhören
Schon ziemlich gut, aber noch nicht perfekt: Robotaxis von Waymo. Foto: dpa

Mountain View. Die bei Robotaxis führende Google-Schwesterfirma Waymo macht den ersten Schritt zu selbstfahrenden Autos im Privatbesitz. Toyota will gemeinsam mit Waymo ausloten, wie die Technik die nächste Fahrzeuggeneration des japanischen Herstellers verbessern kann. Auch wollen die beiden Unternehmen laut einer Mitteilung gemeinsam eine neue Plattform für autonome Fahrzeuge entwickeln.

Die fahrerlosen Robotaxis von Waymo sind derzeit in US-Städten wie San Francisco oder Austin unterwegs, wo sie mittlerweile mehr als 250.000 bezahlte Fahrten pro Woche absolvieren. Aktuell setzt Waymo dabei vor allem umgebaute Elektroautos von Jaguar ein. Sie haben zwar Lenkrad und Pedale, aber der Fahrersitz bleibt leer. Für die nächste Robotaxi-Generation will Waymo Wagen der chinesischen Marke Zeekr einsetzen - allerdings mit eigener Elektronik.

David Margines, Direktor Produktmanagement bei Waymo, hatte die Lizenzierung der eigenen Technologie an Hersteller von Privatfahrzeugen bereits angekündigt. Gegenüber dem Handelsblatt hob er eine entsprechende Erweiterung des bisherigen Geschäftsmodells als „besonders attraktiv“ hervor. Waymo gehe davon aus, dass die Nachfrage der Kunden hoch wäre.

Mit dem Schritt tritt die Google-Schwesterfirma stärker in Konkurrenz zu Tesla. Tesla-Chef Elon Musk behauptet, dass die meisten neueren Wagen des Elektroauto-Vorreiters bereits alles Nötige an Bord hätten, um mit entsprechender Software als selbstfahrende Autos unterwegs zu sein. Er sagt deswegen, dass Tesla bald Millionen autonome Fahrzeuge auf den Straßen und einen Anteil von mehr als 90 Prozent am Robotaxi-Markt haben werde.

Experten und Konkurrenten haben allerdings Zweifel. Denn Musk will sich nur auf Kameras verlassen, während Waymo und andere Robotaxi-Entwickler zusätzlich unter anderem teurere Laser-Radare einsetzen, die die Umgebung abtasten. Es gibt Bedenken, dass die Kameras nicht genug Informationen für verlässliches autonomes Fahren erfassen könnten. Musk weist das zurück und will im Juni einen Robotaxi-Dienst mit zunächst 10 bis 20 Fahrzeugen im texanischen Austin starten.

Im Rennen ist auch Amazon mit seiner Robotaxi-Firma Zoox, die ein Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale mit Platz für vier Passagiere auf die Straßen in Las Vegas und San Francisco bringen will. Auch Zoox setzt Laser-Radare ein.

Verwandte Themen
Elon Musk
Tesla
Toyota
Jaguar Land Rover

Musk sagte bereits vor Monaten, dass es Gespräche mit einem großen Hersteller über eine Lizenz für Teslas Assistenzsystem „Autopilot“ gebe, bisher gab es aber keine Ankündigungen dazu.

dpa, phal
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt