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Künstliche IntelligenzUSA prüfen offenbar Änderungen der Regeln für KI-Chip-Exporte

Die US-Regierung denkt offenbar über eine Änderung der geplanten Exportregeln für KI-Chips nach. Statt enge Verbündete der USA zu bevorzugen, könnten individuelle Vereinbarungen greifen. 30.04.2025 - 00:52 Uhr Artikel anhören
Das Mainboard des Nvidia-DGX-Spark-Supercomputers: Die US-Regierung prüft offenbar die geplanten Exportbeschränkungen für KI-Chips zu ändern. Foto: Bloomberg

New York. Die US-Regierung prüft offenbar eine Änderung der Regeln für die Exportbeschränkungen von KI-Chips von Konzernen wie Nvidia, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Insider.

Dabei könnte die gegenwärtige Einteilung der Länder in verschiedene Stufen abgeschafft werden, wie Reuters von drei mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr. An ihrer Stelle könnte eine Regelung mit jedem Staat einzeln treten. Dies könnte der Regierung von Präsident Donald Trump ein zusätzliches Druckmittel bei Handelsgesprächen geben. Die Pläne seien noch im Fluss und könnten sich ändern, betonten die Quellen. Eine Stellungnahme der US-Regierung lag zunächst nicht vor.

Die aktuelle Regelung – der „Framework for Artificial Intelligence Diffusion“ – wurde im Januar vom Handelsministerium erlassen, eine Woche vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Joe Biden. Sie soll ab dem 15. Mai greifen.

Ziel ist es, den Zugang insbesondere zu den fortschrittlichsten Chips für die Künstliche Intelligenz (KI) zu kontrollieren. Diese sollen den USA und ihren Verbündeten vorbehalten bleiben und von China sowie gewissen anderen Ländern ferngehalten werden.

Dabei wird die Welt in drei Stufen eingeteilt: In „Tier 1“ finden sich knapp 20 enge Verbündete der USA, von Großbritannien über Deutschland bis Taiwan, bei denen es keine Einschränkungen gibt. Die zweite Stufe mit etwa 120 Staaten unterliegt Obergrenzen bei Bestellungen der besten KI-Chips. Unter „Tier 3“ fallen etwa China, Russland, der Iran und Nordkorea, die gar keinen Zugang erhalten sollen.

Die Trump-Regierung deutet seit Monaten an, dass sie die Regelung „strenger, aber einfacher“ gestalten wolle. Das bisherige System wurde auch von Experten und Branchenvertretern kritisiert. Der hochrangige Oracle-Manager Ken Glueck wies darauf hin, dass Israel und Jemen beide in der zweiten Stufe eingeteilt seien. „Es würde mich nicht überraschen, wenn sie einen neuen Blick darauf werfen“, sagte er.

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Auch Nvidia hatte die Regelung bei ihrer Einführung scharf kritisiert. Zudem wird argumentiert, dass die Begrenzungen die Länder dazu bewegen könnten, sich für die Technologie an China zu wenden.

rtr
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