Nikkei, Yen, Hang Seng: Deeskalation im Iran? – Ölpreise und Gold geben nach
Tokio. Entspannungssignale im Iran-Konflikt nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben die Öl- und Goldpreise am Donnerstag von ihren Höchstständen zurückkommen lassen. Gleichzeitig zeigte sich die Börse in Japan uneinheitlich.
- In Tokio gab der Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 54.110 Punkte nach.
- Der breiter gefasste Topix kletterte um 0,7 Prozent auf 3669 Punkte.
- Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen beendete den Tag nahezu unverändert bei 4751 Zählern.
Anleger schichteten aus hoch bewerteten Chip- und KI-Aktien in andere Sektoren um. „An der Wall Street findet eine Rotation statt, die letztlich die Indizes belastet, aber anzeigt, dass die inneren Werte des Marktes sich recht gut halten“, sagte der Analyst Kyle Rodda von Capital.com.
In China sorgten verschärfte Sicherungsanforderungen für Wertpapiertransaktionen auf Pump für Unruhe. Die Börsen in Shanghai, Shenzhen und Peking gaben bekannt, dass sie die Mindestmargenanforderung für neue Kredite ab dem 19. Januar auf 100 Prozent von 80 Prozent anheben werden. Die Maßnahmen wurden von der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde genehmigt. „Dies spiegelt den Wunsch der Regulierungsbehörden wider, den rasant steigenden Markt abzukühlen und eine Überhitzung zu vermeiden“, sagte Xu Jie, Fondsmanager bei Yuanzi Investment Management.